Angriff auf unseren Verbraucherschutz

Hähnchen in Chlor gebadet, Genfood ohne Kennzeichnung u.v.a.m. ist bisher verboten,könnte aber bald zu unserem Alltag gehören. Unter Ausschluss der Öffentlichkeit und der demokratischen Kontrolle entzogen, wird derzeit ein gigantisches

Abkommen vorbereitet. Das sogenannte Freihandelsabkommen. Die öffentliche Meinung wird mit dem Versprechen auf eine paar Arbeitsplätze geködert. Der Preis jedoch könnten die ökologischen Errungenschaften von Jahrzehnten seinLandbau Brodowin

Es wird diskutiert, dass Firmen über den Umweg privater Gerichte unsere Verbraucherschutzgesetze aushebeln können. Die Lobbyisten haben Hochkonjunktur und selbst Minister der Regierung schlagen Alarm. Wie Spiegel-Online berichtet steht uns eine massive Aufweichung von Standards unserer Lebensmittel ins Haus. Sicher ein Grund mehr nur ökologisch oder regional einzukaufen. Unsere Waffe in diesem Kampf ist unser Einkaufverhalten. Wenn wir schlechtes Essen nicht kaufen, verschwindet es vom Markt. Suchen wir immer nur das billigste Essen, bekommen wir das auch. Billiges Essen. Hergestellt unter extremen Bedingungen, wo es einzig um Effektivität, Industrialisierung und Profit geht.

Woher kommt unser essen? Eine wirklich wichtige Frage. Nicht nur, weil es um unsere Gesundheit und unseren Geschmack geht. Auch weil es enorme ökologische Konsequenzen hat. Was wir essen, reicht bis dorthin. Die gute Nachricht – es gibt inzwischen Alternativen. Es gibt Märkte, Bioläden und Bioabteilungen in Supermärkten. Was wir kaufen, bestimmt die Nachfrage, bestimmt die Produktion. Essen ist eine landwirtschaftliche Maßnahme. Das ist die Power, die in unseren Händen liegt. Nutzen wir sie und schicken die Lobbyisten ins Genfoodland.