Warum essen wir keine Hunde?

Eigentlich gibt es kaum etwas, das nicht irgendwo ganz selbstverständlich auf dem Speiseplan steht. Ob Affenhirn, Meerschweinchensalat, Grillen oder Hundefleisch. Das kommt uns natürlich abscheulich vor. Anderen geht es mit unserem Schweinefleisch genauso. Ist es völlig beliebig, was wir essen und dabei als normal empfinden? Reine kulturelle Prägung? Diese Frau hat dazu geforscht. Lohnt sich, mal reinzuschauen.

Unsere Art beim Thema Essen mit Tieren umzugehen, gehören nach meiner Erfahrung zu den irrationalsten Anteilen unseres Essverhaltens. Diese oft unbewussten, kulturellen Prägungen sind von außen, also durch herkömmliche Beratung o.ä. überhaupt nicht beeinflussbar. Im Gegenteil. Unsere diesbezüglichen Überzeugungen verteidigen wir oft als Teil unserer persönlichen Identität. Siehe Diskussionen zwischen passionierten Fleischliebhabern und überzeugten Vegetariern.

Auch sehr lesenswert ist der Essay „Wir sind Fauna“ aus dem Greenpeace Magazin Tier & Wir vom April diesen Jahres. Ein hervorragendes Buch fand ich diesbezüglich „Tiere essen“ von Jonathan Safran Foer. Weil er ganz ohne moralischen Zeigefinger auskommt und eine bezwingende Logik entwickelt. Hervorragend geschrieben ist es außerdem.