Essen und Klima

Es gibt kaum einen Zusammenhang der eindeutiger ist. Und kaum ein Thema, das heikler ist. Die Verbindung zwischen Klimawandel und unserer Ernährung. Zwischen 20 und 50% wird der Anteil der Massentierhaltung an der gesamten CO2-Belastung derzeit angegeben, je nachdem, was alles mit eingerechnet wird. Das ist mehr als der Anteil des Verkehrs. Und mehr als der Anteil der Stromerzeugung. Das bedeutet aber auch – weniger tierische Produkte zu essen, ist der schnellste und wirkungsvollste Hebel zur Verringerung des eigenen, ökologischen Fußabdrucks. Bum! Das ist so simpel, wie es unbequem erscheint.

Aber: Riskieren wir die Zukunft unserer Kinder, nur weil wir uns nicht vorstellen können, seltener Fleisch zu essen? Oder wenigstens so viel dafür zu bezahlen, dass es unter vernünftigen Bedingungen hergestellt werden kann?

Hier mal ein ganz einfacher Einstieg. Stammt aus dem sehr lesenswerten Buch von J. Safran Foer „Wir sind das Klima“ und lautet: Bis 18 h keine tierischen Produkte essen.

Wäre das die Welt wert?