Herbstblues und Essen

Irgendwie schafft es jetzt meist eine Packung Lebkuchen in meinen Korb. Nun, wo es so früh dunkel wird. Und liegt sie da mal drin, ist sie schon so gut wie gegessen. Es sind die Gedanken an Abendfilme, triste Momente allein oder zu zweit und die kleine Freude, die im Lebkuchen zu wohnen scheint. Essen als Emotionsmanagement.Gingerbread cookie

Ich finde, ein Lebkuchen geht immer  noch. Der Zweite macht mir aber schon ein blödes Gefühl im Bauch. Zum Glück merke ich das. Als Ausgleich gibt’s grünen Tee dazu. Schon zwei Tassen verringern signifikant den Insulinanstieg1 im Blut nach kohlenhydratreichen Leckereien. Ist das Augenwischerei? Ich nenne es mal Pragmatismus. Der Herbst fordert eben seinen Tribut. Wenig Sonne, grauer Himmel ohne jubilierende Vögel…  Bleibt es im Rahmen darf das sein. Für mich. 

Quelle: Pharmazeutische Zeitung online „Teetrinken ist Königsdisziplin“